Vorhang auf für unsere VTG-Urgesteine: In dieser Reihe stellen wir unsere langjährigen Kolleginnen und Kollegen in den Mittelpunkt und geben Einblicke in ihre Geschichten.
Wie fühlt es sich an, seit 25 oder sogar 35 Jahren bei VTG zu arbeiten? Welche Erlebnisse prägen und was hält einen so lange an Bord? Unsere Jubilare blicken zurück, erzählen von ihren persönlichen Highlights und worauf sie sich in Zukunft freuen.
Wie bist du zu VTG gekommen?
„VTG war schon damals Partnerunternehmen für das Duale Studium. Ich habe Betriebswirtschaft nach dem „Hamburger Modell“ an der Wirtschaftsakademie Hamburg studiert und meine Praxisblöcke als Auszubildende bei VTG absolviert.
Danach wollte ich noch ein, zwei Jahre bleiben und anschließend Wirtschaftsinformatik in Flensburg studieren. Den Studienplatz hatte ich schon, als mir die Personalabteilung ein Angebot gemacht hat, das ich nicht ausschlagen konnte. Und so bin ich geblieben.“
Startpunkt 1991: Barbaras erste Ausbildungsabteilung mit Verbindungen, die bleiben.
Welches Jahr ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
„1996. Das war das Jahr, in dem wir von der Alster nach Hammerbrook umgezogen sind. Ich durfte das Projekt mit begleiten, habe tolle Bekanntschaften gemacht und unvergessliche Eindrücke gewonnen. Außerdem kannte ich danach fast jede VTGistin und jeden VTGisten!“
Azubifahrt 1992: Das obligatorische Gruppenfoto vor dem Waggon.
Was bedeuten dir 35 Jahre Jubiläum persönlich und professionell?
„Persönliche freue ich mich, dass ich – bis auf ein paar wenige Jahre – immer gerne bei VTG gearbeitet habe und es noch heute tue. Das liegt natürlich an den netten Kolleginnen und Kollegen und meinen guten Vorgesetzten, aber auch daran, dass meine Arbeit immer spannend ist und ich viele Freiräume genieße.
Professionell bedeutet es, dass ich oft weiß, warum etwas so ist, wie es ist. Das hilft, frühere Entscheidungen besser einzuordnen und heutige zu verbessern. Manchmal hilft es auch einfach, Dokumente wiederzufinden und andere zu unterstützen. Es bedeutet aber auch, zu wissen, dass das Arbeitsleben bei VTG früher in mancher Hinsicht anders war: weniger hektisch, geordneter und oft auch herzlicher.“
„Persönliche freue ich mich, dass ich – bis auf ein paar wenige Jahre – immer gerne bei VTG gearbeitet habe und es noch heute tue.“
Von oben nach unten: Der Einzug ins VTG-Center 1996 wurde mit Rhythmus und Teamgeist gefeiert. Ebenfalls 1996 entstanden Erinnerungen an das damalige „New Home“ am Nagelsweg. Das dritte Bild zeigt ein echtes Relikt der Unternehmensgeschichte: die LRG Gas 70 auf Binnengewässern.
Was würdest du deinem „früheren Ich“ (und unseren Young Talents) raten, wenn du wieder von vorne beginnen würdest?
„Bleibe neugierig! Auf neue Dinge, Fähigkeiten und Menschen. Es gibt so vieles, auf das man sich jeden Tag freuen kann!“
Welche Kolleginnen und Kollegen hast du in deinen Jahren bei VTG besonders ins Herz geschlossen?
„Es gibt einige, von denen ich zwei besonders hervorheben möchte: Ulli Bleiß, der mich in der Personalabteilung als „Mentor“ unter seine Fittiche genommen hat. Leider ist Ulli wenige Jahre nach seinem Rentenbeginn verstorben.
Und Andreas Haak: ehemaliger Schiffsführer auf einem unserer Binnenschiffe – und seit 22 Jahren mein Ehemann.“