Mit dem Projekt L2S stellen wir die Weichen für eine zukunftsfähige IT-Landschaft. Doch wie erlebt eigentlich das Projektteam diesen Wandel? Wir haben nachgefragt!
Im Design Office herrscht konzentrierte Betriebsamkeit. In der 8. Etage der aktuellen Interimslösung vor unserem Umzug kommt das L2S-Team regelmäßig zusammen, diskutiert Konzepte und löst Herausforderungen. Für unser Gespräch haben wir drei Kolleginnen und Kollegen an einen Tisch geholt, die das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven begleiten: Projektleiter Ralf Jagow, Anna Sophia Bielecki (Deputy & Stream Head EAM & WSC) sowie Nicola Körtke (Stream Head LOG & CAR)
L2S, also „Legacy to Standard“, gehört zu den größten Transformationsvorhaben im IT-Bereich. Ziel ist es, die bestehenden Kernsysteme WAMOS!, HERMES und its4rail.logistics auf einen zentralen Dienstleister zu konsolidieren. Dabei soll der Wechsel von mehreren Dienstleisterverträgen zu einem zentralen Partner – unserem bewährten Dienstleister TCS – erfolgen.
Wichtig: Die Systeme WAMOS!, HERMES und its4rail.logistics bleiben dabei bestehen; eine Abschaltung im Rahmen des Projekts oder in diesem Jahr ist nicht vorgesehen.
Statt über Systeme, Prozesse und technische Architektur zu sprechen (mehr dazu findet ihr übrigens → hier), interessiert uns heute die Sicht von Ralf, Anna und Nicola auf L2S. Schnell wird klar: Jede Rolle bringt ihre eigenen Herausforderungen, Erwartungen und Erfahrungen mit. Zusammen ergeben sie ein facettenreiches Bild des Projekts.
Für Projektleiter Ralf ist L2S von Anfang an mehr Chance als Herausforderung. „Weiter geht’s – zweimal haben wir das schon erfolgreich durchgeführt“, waren seine ersten Gedanken zum Projektstart. L2S ist für ihn ein weiteres spannendes Projekt, um die IT-Services bei VTG gemeinsam auf eine neue Stufe zu heben. Die größte Herausforderung sieht er dabei im Wissenstransfer: Über viele Jahre ist in den bestehenden ERP-Systemen wertvolles Know-how entstanden, das nun an den Dienstleister TCS übergeben wird. Gleichzeitig ist ihm wichtig, „den Spirit des hervorragenden IT-Projekts auch auf die Nutzerinnen und Nutzer zu übertragen“.
„L2S ist für mich auf dem richtigen Weg, wenn TCS die Tickets zuverlässig übernimmt und sich unser TI-Team stärker auf wertschöpfende Themen konzentrieren kann.“
„Nachdem wir bereits für SAP und CRM AMS mit TCS eingeführt haben, ist es der nächste logische Schritt, dies auch für unsere Legacy-Systeme zu tun“, sagt Anna. Für sie schafft das Projekt die Grundlage für die weitere Standardisierung der Systemlandschaft. Genau wie Ralf sieht auch sie den Wissenstransfer der historisch gewachsenen Legacy-Systeme an TCS als größte Herausforderung. Gleichzeitig darf für sie bei allen technischen Fragestellungen der menschliche Aspekt nicht zu kurz kommen: „Unsere TI-Kolleginnen und -Kollegen müssen gut durch das Projekt begleitet werden und ihren Platz im zukünftigen Arbeitsmodus finden.“
„Wir sind auf dem richtigen Weg, wenn TCS den Support-Regebetrieb übernimmt und vor allem, wenn interne Teams Freiraum für neue Themen gewinnen.“
Als Stream Head für LOG & CAR blickt Nicola besonders auf die Komplexität des Gesamtvorhabens: „L2S ist natürlich ein sehr strategisches und zugleich komplexes Projekt.“ Aus früheren Projekten weiß sie, wie anspruchsvoll die Zusammenarbeit über verschiedene Teams, Systeme und externe Partner hinweg sein kann. Gerade darin sieht sie aber auch die Chance, Prozesse nachhaltig zu verbessern. Die größte Herausforderung für Nicola? Die Koordination der vielen Beteiligten. Deswegen gehört auch Transparenz schaffen, Prioritäten abstimmen und alle auf das gemeinsame Ziel ausrichten zu ihrem täglichen Projektgeschäft.
„L2S ist für mich auf dem richtigen Weg, wenn wir einen klar abgestimmten Fahrplan für unseren Support haben und die Lösungen stabil laufen.“
Hierfür hat das Projektteam auf die Expertise des externen Change Managers Alexander Diers zurückgegriffen. In den vergangenen Monaten hat er wichtige Grundlagen für die Begleitung der Veränderung geschaffen, Kommunikationsmaßnahmen aufgesetzt und Impulse für einen offenen Umgang mit dem Wandel gegeben.
Dieses Gespräch zeigt: Der Erfolg von Projekten wie L2S hängt nicht nur von erneuerten Systemen oder Prozessen ab, sondern vor allem von den Menschen, die sie gemeinsam auf den Weg bringen.