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Datum
21. September 2026
Lesezeit
5 Minuten

VTG-Jubilare im Porträt

Langstrecke VTG

Vorhang auf für unsere VTG-Urgesteine: In dieser Reihe stellen wir unsere langjährigen Kolleginnen und Kollegen in den Mittelpunkt und geben Einblicke in ihre Geschichten.

Wie fühlt es sich an, seit 25 oder sogar 35 Jahren bei VTG zu arbeiten? Welche Erlebnisse prägen und was hält einen so lange an Bord? Unsere Jubilare blicken zurück, erzählen von ihren persönlichen Highlights und worauf sie sich in Zukunft freuen.

Nils Ortmann: 25 Jahre bei VTG

Bei VTG seit 2001 | Senior Director Asset Segment Dry

Wie bist du zu VTG gekommen?

„Meine berufliche Laufbahn hat im Spezialtanklager DUPEG begonnen. Dort habe ich als Schüler und Student Tanks mit Lappen sauber gewischt, erste Kesselwagen befüllt und Schläuche geschleppt… Danach habe ich ein Praktikum bei VTG im Bereich „Kesselwagen Marketing International (KTI)“ bei Birgitt Klockgether und Astrid Henning absolviert, worauf im Jahr 2001 eine Diplomarbeit  im Bereich Tanklager gefolgt ist. Mein Ziel war es, auf längere Sicht eine Position zwischen Technik und kaufmännischen Tätigkeiten einzunehmen. Entsprechend folgte auf das Praktikum dann  das Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur mit dem Abschluss im Schwerpunkt Vertriebs- und Verkaufspsychologie sowie Energie und Umwelttechnik.

Ich bin zunächst im Bereich Tanklager geblieben. Nachdem dieser jedoch verkauft wurde, bin ich von den “stehenden” zu den “rollenden” Tanks gewechselt. Hier hat mir ein damals noch sehr junger Teamchef namens Stefan Franke vom „Technischen Service Werke (TSW)“ die Passion und Leidenschaft für diesen Sektor nachhaltig vermittelt! Mit sportlichem Ehrgeiz habe ich den hohen Verbrauch von Kondensathähnen und Bremsschläuchen in den Bahnreparaturwerken beobachtet und kritisch hinterfragt.  Und so begann schließlich meine Reise.“

Büroalltag der frühen 2000er: v.l.n.r. Ulrich Weiß (Market Development), Nils Ortmann (Flottenmanager), Torben Jaeger (Leiter Flottenmanagement)

Welches Jahr ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?

„Am stärksten ist mir die Phase der Restrukturierung in Erinnerung geblieben.  Nach der ersten großen Umorganisation im Zuge des IPOs 2007 wurden wir deutlich dynamischer. Ein weiterer prägender Meilenstein war die Übernahme von AAE im Jahr 2014 (die Integration eines der führenden europäischen Waggonvermieter und ein wichtiger Wachstumsschritt).”

Güterwagenschulung 2017: Im Werk wurden nicht nur Wagen gepaukt, für das leibliche Wohl war auch versorgt – der Spaß durfte aber nie fehlen.

Was bedeuten dir 25 Jahre Jubiläum persönlich und professionell?

„Persönlich habe ich es eigentlich nicht bereut, so lange im selben Unternehmen geblieben zu sein. Das mag untypisch sein und gilt nicht als der klassische Weg für eine steile Karriere. Doch die Marke, unser Produkt und der gesamte Sektor gefällt mir. Ich schaue morgens in den Spiegel und denke mir “Je ne regrette rien”. VTG ist für mich ein Unternehmen mit technischer DNA und einem Anspruch auf Nachhaltigkeit. Genau diese Mischung spricht meine Ingenieurseele an.
Professionell ist es die Position, wo ich immer gerne hinwollte. Mit der wachsenden Flotte bin ich auch erwachsen geworden und jetzt ist es für mich nur logisch, für eben diese Verantwortung zu tragen und gemeinsam mit meinem Team weiteres Wachstum voranzutreiben.“

„Ich schaue morgens in den Spiegel und denke mir “Je ne regrette rien”. VTG ist für mich ein Unternehmen mit technischer DNA und einem Anspruch auf Nachhaltigkeit.“

(Links) Nils, Christian Sass und Torben Jäger  beim „laut denken“; (Mitte) Die 2000er waren laut Nils geprägt von „hässlichen Schlipsen“ (Rechts); Messe München in 2007 – VTG ist erstmalig mit Güterwagen dabei. 

Was würdest du deinem „früheren Ich“ (und unseren Young Talents) raten, wenn du wieder von vorne beginnen würdest?

 

„Aus meiner Sicht sollten wir wieder stärker auf den direkten Austausch setzen: weniger schreiben, mehr miteinander sprechen. Wir verlieren uns leicht in E-Mail-Schleifen, die viel Zeit binden, ohne uns wirklich voranzubringen.

Mein Tipp also an unsere Young Talents: Sucht den direkten Austausch und baut euch Netzwerkemit echten Beziehungen auf.

Und ganz wichtig: Inhalte brauchen Substanz! Es sollte immer “Fleisch an den Knochen” sein, also klare Aussagen mit Mehrwert statt reiner Oberfläche.“

Worauf freust du dich besonders in der Zukunft bei VTG?

„In der Zukunft freue ich mich tatsächlich auf den Perspektivwechsel. Bei einer 25-jährigen Unternehmenszugehörigkeit genieße ich stets neue Methoden, Ansätze und Ideen. Das motiviert mich weiter. Ich freue mich auch auf die nächsten zwanzig Jahre!“

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Kommentare zum Beitrag

Reinhard Hillmann

September 22, 2026 at 9:37 a.m.

Glückwunsch Nils, hast du jetzt auch die 25 Jahre voll. Ich erinnere mich noch daran, dass mit den Besuchen der AAE Kollegen mit offenem Hemdkragen, es dann auch bei VTG mit den hässlichen Krawatten vorbei war. :-)

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